Pflege begegnet Ar-MUT –
Zu Risiken und Nebenwirkungen


Der 41. Salzburger Pflegekongress befasst sich mit einem vielschichtigen Thema. Bei "Armut" denken wir zunächst an materielle Armut, die es auch hierzulande nicht selten gibt. Doch auch Einsamkeit, Krankheiten und Ängste können "arm" machen. Nicht zuletzt gibt es die Erfahrung, sich selbst zu bedauern, weil ich schon wirklich "arm dran" bin. In den Vorträgen und Diskussionen laden wir ein zu überlegen, in welchen Bereichen Menschen, die in Pflegeberufen arbeiten, auf Armut stoßen: bei den pflegebedürftigen Menschen, im Kollegenkreis sowie in ihrem persönlichen Lebensbereich.
Im Begriff „Armut“ steckt das Wort „MUT“.
Mut gehört dazu, sich den verschiedenen Formen von Armut zu stellen, sie manchmal auszuhalten, manchmal aber auch zu verändern. Was kann ich an den Verhältnissen oder auch an meiner Einstellung ändern, um der Armut zu begegnen? Die Referentinnen und Referenten des diesjährigen Kongresses werden uns dafür er-MUT-igende Anregungen mitgeben.
So freuen wir uns auf die gemeinsamen Kongresstage mit Ihnen an unserem neuen Tagungsort, dem Bildungshaus der Erzdiözese Salzburg St. Virgil.

Martina Biberacher