Kongress 2012

 
 
"... woher kommt mir Hilfe?"
Begegnung mit dunklen Lebensphasen -
Depression und Suizidalität
 
Bericht, Vortragsmanuskripte und/oder Folien siehe Download Bereich

Sonntag, 20. Oktober 2012

09:30 Uhr Musikalischer Auftakt:
Drumcircle Hallein
Begrüßung und Eröffnung:
Elisabeth Linseisen MScN, München
Dr. Detlef Schwarz, Salzburg

10:00 Uhr Krise - Burnout - Depression - Suizid
Eine Begriffsklärung
PD Dr. Reinhold Fartaczek, Salzburg

11:00 Uhr Pause

11:30 Uhr Pflege und Suizidalität
Eine verantwortungsvolle Begegnung
Bernd Kozel, Bern

12:30 Uhr Mittagspause

14:30 Uhr Worte, die halten
Beziehungsgestaltung bei Suizidgefahr
Elfriede Heller, Regensburg

15:30 Uhr Pause

16:00 Uhr Krisenintervention in der Pflege und Umgang mit Angehörigen in Krisensituationen
Ao. Univ. Prof.in Dr. Barbara Juen, Innsbruck

17:00 Uhr Der kleine Prinz
Literaturlesung: Karla Andrä, Schauspielerin und Sprecherin
(Augsburger Puppenkiste)

20:15 Uhr Konzert

Sonntag, 21. Oktober 2012

09:00 Uhr Gottesdienst

10:30 Uhr Zeugen der Hoffnung
Chancen und Grenzen der seelsorglichen Begleitung von depressiv erkrankten Menschen
Pfarrer Harald Richter, Neustadt/Saale

11:15 Uhr Heller Schein und dunkle Mächte
Entdeckungen und Einsichten im Andachtsraum Kino
Dr. Thomas Kroll, Berlin

12:30 Uhr Ende

 


 

 



 

Karla Andrä
Schauspielerin und Sprecherin, Augsburg

PD Dr. Reinhold Fartaczek:
Facharzt für Psychiatrie und Neurologie
Ärztlicher Leiter der Christian-Doppler-Klinik Salzburg
Leiter der Suizidprävention Salzburg

Elfriede Heller
Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Krisendienst Horizont, Regensburg

Ao. Univ. Prof.in Drin Barbara Juen
Fachliche Leitung Psychosoziale Dienste Österreichi­sches Rotes Kreuz, Innsbruck

Dr. Norbert Keil
Krankenhauseelsorger, Freising

Bernd Kozel
Krankenpfleger, Dipl.-Pflegewirt, MScN
Pflegeexperte an den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern (UPD)

Dr. theol. Thomas Kroll
Mitglied der Katholischen Filmkommission, Berlin

Harald Richter
Pfarrer, Klinikseelsorger, Pastoralpsychologe, KSA­ Kursleiter und Supervisor (DGfP), Bad Neustadt / Saale

Dr. Christoph Seidl
Seelsorger für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen, Regensburg

Mag. Herwig Sturm
evang. Bischof i. R., evang. Notfallseelsorge Österreich

 


"... woher kommt mir Hilfe?"

Nicht erst seit der mittlerweile inflationären Verwendung des "burn out" - Begriffes innerhalb einer Leistungsgesellschaft, in der die soziale Decke immer dünner zu werden scheint, treten Depressionserkrankungen und Suizidalität vermehrt in unser öffentliches Bewußtseinl Während der Suizid in der medialen Berichterstattung aus berechtigten Gründen kaum vorkommt, gewinnen die Darstellungen über Depression und born out in durchaus unterschiedlicher Qualität immer mehr an Raum. Sowohl das diagnostische als auch das therapeutische Instrumentarium mögen an Professionalität gewinnen. Im Privaten sind aber direkte oder auch indirekte Berührungen mit Despression und Suizidalität über weite Strecken nach wie vor mit striktem Tabu belegt.

Von Depression Betroffene und auch deren Angehörige sowie die Hinterbliebenen von Suizidopfern konfrontieren die Pflegenden mit ganz eigenen Herausforderungen. Diese Herausforderungen nehmen wir mit dem diesjährigen Pflegekongress aus verschiedenen Perspektiven in den Blick. Die Darstellung der Grundsymptomatik sowie mögliche Anforderungen an die Kommunikationsstrukturen sollen genauso reflektiert werden wie Unterstützungsmöglichkeiten in der Akutphase. Mit Erfahrungen aus der Seelsorge und mit einer künstlerischen Aufbereitung erfährt dieses Themenfeld weitere Bereicherungen.

Gemeinsam wollten wir uns mit den Referentinnen und Referenten wieder auf eine spannende Tagung einlassen. Mit Blick auf das Thema erweitern wir unsere Einladung in diesem Jahr bewußt auf alle jene, die im Bereich der Krisenintervention und Akutbetreuung tätig sind. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Dr. Detlef Schwarz



Flyer - Kongress 2012